

Viele KollegInnen bezeichnen sich gerne als “HypnotherapeutIn“
Ich bitte diese im Voraus um Verzeihung
Hypnotiseure hypnotisieren.
Hypnotiseure wachen am Morgen (oder wann auch immer) auf und SIND
HYPNOTISEURE.
Hypnotiseure beenden den Tag als HYPNOTISEURE
Ein Freund erzählte mir vor einiger Zeit: Ich fuhr neulich zusammen mit einem Kollegen in der Bahn. Neben mir saß eine junge Frau. Wir kamen ins Gespräch. Sie fragte mich: Was machst Du beruflich?
Ich: Ich bin Hypnotiseur.
Sie: Interessant, geht so etwas wirklich?
Ich: Wo steigst Du aus? Aha, dann haben wir noch etwa zehn Minuten. Ich kann Dir gerne mal Hypnose zeigen…..
Sie: Au ja!
Ich habe mit ihr eine Schnellinduktion gemacht, kurz vertieft und mich von der Hypnose überzeugt, habe sie in der Imagination zu ihrem Lieblingsplatz geschickt, nach einigen Augenblicken suggeriert, dass sie von dort ein langanhaltendes, gutes Gefühl mitnehmen möge, habe die Rücknahme angekündigt, habe die Hypnose sehr gründlich zurück genommen, und dann haben wir uns noch ein paar Minuten lang nett und freundlich unterhalten. Sie hat sich sehr, sehr gut gefühlt und war richtig froh, diese Hypnose mitgemacht zu haben. Sie hat mir, als der Zug weiterfuhr, vom Bahnsteig aus fröhlich zugewunken.
Und dann:
hat mich mein Kollege furchtbar zusammengestaucht.
“DU HATTEST KEINEN BEHANDLUNGSAUFTRAG!”
war das harmloseste, was er mir vorwarf.
Frage: was also ist der Unterschied zwischen Hypnotiseur/IN und Hypnotherapeut/IN?
Antwort: während Hypnotiseur/IN eine Sitzung zur allseitigen Zufriedenheit bereits abgeschlossen hat, überlegt sich Hypnotherapeut/IN noch immer mögliche Kontraindikationen und -in diesem Falle- die eigene Legitimation.
Weitere Frage: Wie viele Hypnotherapeuten sind nötig, um eine Glühbirne auszuwechseln?
Antwort: dreizehn! Einer wechselt die Glühbirne aus, wobei er versucht, für jede einzelne Bewegung die Legitimation durch die anderen zu erhalten. Die zwölf anderen aber streiten sich in der Zwischenzeit darüber, was Erickson, Elman, und wer auch immer momentan als Hypno-Idol gilt,
in der gleichen Situation NICHT getan haben würde…………….
Und nun zum Thema WORTBRUCH:
Bezüglich meiner Ankündigung, mein Post habe mit dem “Freund-Vernichter” zu tun: Ich habe mich entschlossen, den “Freund-Vernichter” aus moralischen Gründen nicht zu publizieren. Ich werde stattdessen im nächsten Post meine Variation, den “Feind-Versöhner” vorstellen.
Ich bin wahrlich kein großer Fußballfan. Aber der Magie einer Weltmeisterschaft kann selbst ich mich nicht entziehen. Das Achtfinalspiel habe ich mir in München angeschaut – und Bauklötze gestaunt ob der überragenden Leistung gegen England. 4:1 – wer hätte das gedacht!
Das Viertelfinale musste ich mir dann allerdings in England anschauen. Genauer: In einem typischen Arbeiterpub in Birmingham, West Midlands. Die Stimmung war etwas angespannt. Viele Engländer haben sich mit ihrem Pint fest im Griff vor dem Bildschirm versammelt. Ein paar markige Sprüche, das gehört dazu. Dann: Deutschlands Torhagel gegen Argentinien. Erstes Tor, zweites Tor, drittes Tor … viertes Tor. Argentinien war komplett chancenlos. Damit hätte, allem Optimismus zum Trotze, keiner gerechnet. Und womit ich nicht gerechnet hätte: Nach dem Spiel haben sich die Engländer plötzlich gefreut über den überragenden Sieg der Deutschen! Und hier wurde mir drei Dinge klar.
Wo ich jetzt die Parallelen zum “richtigen” Leben sehe? Kurz und bündig:
… und in diesem Sinne werde ich Birmingham rechtzeitig am Mittwoch verlassen, um mich am Abend dann – hoffentlich – über den Einzug ins Finale zu freuen.
12 Jun
von Dr. Hans Lang - Kategorie: Allgemein, Sprache, Techniken
MACHT NIX!
Du kannst einfach nicht “everybodies darling” sein! “everybodies darling is everybodies A….l.ch” – (Franz Josef Strauss zugeschrieben – wo er recht hatte, hatte er recht)
Aber meist wirst Du nicht persönlich abgelehnt, wahrscheinlich hast Du jemanden angesprochen, der/die mit einem der gängigen Vorurteile behaftet ist……………….
Vorschlag: Antworte zum Beispiel: “Ich würde Dir selbstverständlich gerne Hypnose zeigen, um Dir eine Freude zu machen, aber ich tue es lieber nicht, denn Du bist sicherlich nicht der richtige Ansprechpartner……”
Verlass Dich darauf: diese(r) Ansprechpartner(in) wird mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wieder auf Dich zukommen und aktiv um eine Hypnoseerfahrung bitten. Vielleicht nicht am gleichen Tag, vielleicht erst nach mehreren (scheinbaren) Ablehnungen. Warte es ganz gelassen ab………………
Im Hochleistungssport ist es eine Selbstverständlichkeit: Wer die Meisterschaft gewinnen will, benötigt eine meisterschaftliche Vorbereitung. Von Siegertypen wie Michael Schumacher oder Walter Röhrl wissen wir: Der Körper will wohl trainiert sein, aber gewonnen wird im Kopf.
Sowohl Schumacher als auch Röhrl sind ihre Rennstrecken wieder und wieder im Kopf quasi vorab abgefahren. In Selbsthypnose haben sie sich jede Kurve, jede Schikane, jede Besonderheit eingeprägt. Als sie schließlich im Rennen hinter dem Steuer saßen, konnten sie voller Konzentration und innerer Ruhe durchstarten – schließlich wussten sie ganz genau, wo sie hinwollten, und welcher Weg dorthin führte.
Michael Schumacher gewann sieben Weltmeisterschaften in der Formel1. Walter Röhrl holte sich als Rallyefahrer zwei Weltmeisterschaftstitel. Beide demonstrierten eindrucksvoll, wie Fahren in Vollendung aussehen kann – mühelos, anstrengungslos, und dennoch hochkonzentriert.
Was das nun für Ihren Alltag bedeutet? Ganz einfach: Was Michael Schumacher und Walter Röhrl hinter dem Steuer eines Rennfahrzeugs geleistet haben, können Sie auch leisten – hinter dem Steuer Ihres Lebens.
Angenommen, Sie würden die nächste Wegstrecke Ihres Lebens einfach schon mal im Kopf vorab fahren: Welche Hindernisse könnten da warten, welche Schikanen, und wie können Sie diese – elegant und mit einem Lächeln auf den Lippen – meistern? Wo wollen Sie besonders Gas geben, wo abbremsen, wo mal eine Auszeit nehmen? Wie pflegen Sie “Ihr Fahrzeug”, wie schonend oder fordernd gehen Sie damit um?
Und, wenn Sie dann mit voller Power über die Ziellinie schießen: Wie werden Sie sich fühlen? Wie werden Sie Ihre Erfolge feiern?
Sie werden überrascht sein, wie viel mehr Power und Sicherheit Ihnen dieses Kopfkino bringt. Das muss gar nicht lange dauern – sehr wohl aber möglichst regelmäßig stattfinden. Das Training im Kopf, die wiederholte Vorstellung vom “Was wäre wenn, …”, macht Sie fit für die realen Herausforderungen. Ihre Zukunft ist nicht mehr terra incognita, sondern fühlt sich wohlvertraut an.
Gelegentlich höre ich folgendes Argument:
“Ich sehe ja durchaus den Sinn hinter der Selbsthypnose. Aber mir fehlt einfach die Zeit dazu! Der Job / die Kinder / das Leben … so gerne ich würde, es geht einfach nicht.”
Natürlich können Sie auch ohne Planung einfach darauf losfahren. Aber spätestens bei High Speed kurz vor der Haarnadelkurve werden Sie merken, wie wichtig ein wenig Vorbereitung gewesen wäre. Die Haarnadelkurven im Alltag sind all die Situationen, die ein wenig Fingerspitzengefühl von uns erfordern, um sie gekonnt zu meistern: Das Gehaltsgespräch, die Diskussion mit dem Lebenspartner, das neue Projekt, …
Wie Selbsthypnose nun funktioniert? Es gibt hunderte von Möglichkeiten – unter anderem auch sehr einfache, wie z.B. die Selbsthypnose auf http://www.hypnoseberatung.de/selbsthypnose.html . Falls Sie die Selbsthypnose noch nie ausprobiert haben, sollten Sie das möglichst schnell nachholen – und möglichst bald eine Regelmäßigkeit daraus werden lassen. Je mehr Sie ins Training investieren, desto mehr wird es sich für Sie im Alltag auszahlen.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Ebenfalls ein altes Rennfahrermotto, und wenn Sie demnächst – zumindest mental – auf den Spuren Röhrls und Schumachers wandern, wünsche ich Ihnen viel Spaß dabei.
Wie, zum Teufel, bekomme ich meinen Blog hier in den Hypnovita-Blog integriert?
Ich werde es herausfinden!
Bis dahin: er ist unter http://jackthehypnotist.com einzusehen
Gerade Neulinge in Sachen Hypnose und NLP sind gerne mal verwirrt, wenn es um die beiden Modelle mit dem großen M geht. Beide Modelle ähneln sich, beide haben mit Sprache zu tun, mit beiden lässt sich gut eine Hypnosesitzung bestreiten. Wo aber liegt jetzt der genaue Unterschied?
Ganz einfach: Das Milton-Modell ist das exakte Gegenteil des Meta Modells! Natürlich ist das eine Vereinfachung, die aber des leichteren Lernens wegen an dieser Stelle erlaubt sei.
Mit dem Milton-Modell möchte ich Sprache vom konkret-spezifischen hin zum Allgemeinen führen. Aus “Entspanne dich!” wird so ein “Und ich weiß nicht, ob du bereits spürst, wie sich eine ganz allmählich beginnende Ruhe in dir auszubreiten beginnt … dein Unterbewusstsein, dieses Gefühl sehr wohl wahr zu nehmen und vielleicht hast du noch gar nicht bemerkt, wie wohltuend all das für dich sein kann.”
Mit dem Meta Modell hingegen möchte ich konkretisieren. Vor allem bei hinderlichen Selbstsuggestionen und Glaubenssätzen. “Ich fühle mich immer so schlecht!” . Wirklich immer? Wo genau fühlst du dieses Gefühl?
Für Hypnotiseure: Das Meta Modell wird überwiegend dann genutzt, wenn die Augen geöffnet sind. Vorgespräch, Coaching-Dialog, Zielklärung. Das Milton-Modell hingegen in, während oder zur Einleitung von Trance.
Hier nochmal am konkreten Beispiel, der Generalisierung.
“Keiner kann mich ausstehen!”. Ein Glaubenssatz, der die eigene Lebensenergie durchaus abzuschnüren vermag. Hier wird der versierte Coach gemeinsam mit seinem Klienten auf die Suche nach der Ausnahme gehen und das Meta-Modell nutzen, um die Generalisierung “keiner” aufzubrechen: “Wirklich keiner? Kein einziger Mensch? Kein einziges Tier? …” Bestimmt lässt sich hier eine Ausnahme finden.
Im Milton Modell kommt mir die Generalisierung jedoch gerade recht: “Jeder Gedanke führt dazu, dass du dich immer mehr und mehr entspannst. Jeder Atemzug … “
Was ist der größte Fehler, den man als angehender Hypnotiseur begehen kann? Den Stil seines Lehrmeisters oder Vorbilds gnadenlos zu emulieren. Klar, am Anfang schafft es vermeintlich Sicherheit: Man kopiert die Worte, die Grammatik, die Tonalität (und teilweise sogar die Körperhaltung) seines Vorbilds und verspricht sich davon die selben, guten Ergebnisse. Klappt das? Nur bedingt – wenn überhaupt.
Eine spitzenmäßige Ressource, über die wirklich jeder Hypnotiseur verfügt, ist seine eigene, unnachahmliche Authentizität.
Jeder Mensch ist ein Original. Statt seine eigene Art und sein eigenes Wesen zu überspielen gilt es, diese zu kultivieren. Der bekannte Hypnotiseur Milton H. Erickson war deshalb der große Erickson, weil er den Mut hatte, er selbst zu sein – mit all seinen Schwächen. Und selbst Richard Bandler, der Erickson intensivst modelliert hat, ist ein absolutes Unikat. Klar, er leiht sich verschiedene Ressourcen von anderen Profis aus. Diese integriert er jedoch dermaßen gekonnt, dass sie zu einem Teil seiner selbst werden – statt seine Persönlichkeit zu überdecken oder gar zu verdrängen.
Die ersten Lernschritte macht man häufig darüber, das Verhalten eines Lehrers 1:1 zu kopieren. Und für den Anfang ist es auch OK. Vielleicht reicht es auch später mal für Mittelmaß.
Wer jedoch wirklich sehr gut mit dem werden will, was er tut, sollte sich niemals damit zufrieden geben, eine bloße Kopie einer anderen Person zu werden. Kopieren, emulieren, modellieren – als das ist erlaubt. Wahre Meisterschaft erzielt letzten Endes allerdings nur derjenige, der auch den Mut hat, eigene Wege zu gehen.
Hypnose ist weniger Wissenschaft denn Kunst. Der künstlerische Aspekt zeigt sich in der Art und Weise, wie ich meine Arbeitswerkzeuge zur Geltung kommen lasse: Tonlage, Lautstärke, Pausen, Intonation und vieles mehr entscheiden zwischen Mittelmaß und Königsklasse.
Aus diesem Grund diktieren wir unseren Kursteilnehmern in den Hypno-Ausbildungen auch keinen bestimmten Stil, sondern laden sie dazu ein, ihr “eigenes Ding” zu entdecken. Dazu bekommen sie ausreichend Wahlmöglichkeiten an die Hand, um wirklich aus dem Vollen schöpfen zu können: Direktiv-autoritär, permissiv-indirekt, ganz klassisch nach Erickson, oder doch lieber metaphorisch? Wer viel ausprobiert hat auch viel, was er später in seine Sitzungen einbauen kann.
Fünf Lernmodule, ein halbes Jahr und wirklich intensives Üben in der Zeit dazwischen bringen genug Kompetenz, um verantwortungsvoll & stilsicher zu hypnotisieren. Herzlichen Glückwunsch zur Zwischenetappe! In den nächsten fünf Modulen geht’s jetzt an die Feinheiten und es bleibt weiterhin spannend …
In “Hypnovita stellt vor” stellen wir regelmäßig interessante Persönlichkeiten aus den Bereichen Hypnose, Coaching & Therapie vor. Diesmal im Portrait: Ralf Denner.
Ralf hat sich im Rahmen seiner Hypnoseausbildung immer wieder die Frage gestellt: Wie schaffe ich es, das neu erlernte Wissen später professionell umzusetzen? Wie sieht gekonntes Marketing aus, wie mache ich potentielle Klienten auf meine Leistungen aufmerksam? Er wusste, was er konnte, schließlich hat er die Hypnose von der Pike auf gelernt. Dennoch hat sich zuweilen mal die Unsicherheit breit gemacht, ob er sein Können auch entsprechend an den Mann bringen können wird.
Anstatt aber nur Kopfkino zu betreiben und sich die Frage zu stellen “Was wäre, wenn …” hat Ralf Denner den Mut gezeigt, viele verschiedene Ansätze auszuprobieren. Nebst klassischer Werbung und dem Besuch verschiedener Messen als Aussteller hat er auch seinen fahrbaren Untersatz zum Aushängeschild für seine Praxis gemacht. Mittlerweile ist er schon weit über seine Stadtgrenzen hinaus bekannt, und die Leute wissen genau, wer da kommt, wenn sein Käfer anrollt: … der Hypnoman ist da!
Wer auf so spannende Marketingideen kommt, ist sicherlich auch ein spannender Gesprächspartner. Wir haben Ralf Denner zum Interview eingeladen.
Steckbrief
| Name: | Ralf Denner |
| Alter: | 50 Jahre |
| Praxisanschrift: | Privatpraxis für Hypnose Ralf Denner Am Wörth 3385354 Freising |
| Telefon: | 08161-43586 08161-43586 |
| Email: | info@hypno-man.de |
| Web: | http://www.hypno-man.de |
| Praxisschwerpunkte: |
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Wie bist du auf die Hypnose gekommen?
Eigentlich habe ich mich schon immer wieder mit dem Thema beschäftigt. Meine ältesten Bücher dazu sind mehr 18 Jahre alt …. Nach einem Unfall dachte ich mir: Mach was anderes mit deinem Leben. Das war der Start in die aktive Hypnose und derzeit in die Heilpraktikerausbildung.
Was hast du vor der Hypnose gemacht?
Anfangs Beamter, danach selbstständig im Bereich Versicherungen, Immobilien und EDV.
Was an der Hypnose fasziniert dich am meisten?
Die Möglichkeit, Menschen den Weg zu zeigen und sie anzustoßen, sich selbst positiv zu beeinflussen.
Was war dein spannendstes / schönstes Erlebnis mit Hypnose?
Eine Klientin mit künstlichem Kniegelenk, ca. 60 Jahre alt, kam wegen einer Blockade. Sie konnte nicht richtig laufen, vor allem nicht schmerzfrei. Von der medizinischen Seite war alles abgeklärt: Die Ärzte sagten ihr, mechanisch sei alles in Ordnung. Bereits nach der ersten Sitzung fühlte sie sich besser. Sie verließ meine Praxis, zehn Minuten später kam allerdings mein Sohn ganz aufgeregt und meinte: Papa, was hast Du mit der Frau gemacht ? Die läuft ständig die Treppen draußen rauf und runter.
Gibt es eine Erfolgsgeschichte von einem deiner Klienten, die du gerne erzählen möchtest?
Eine überdurchschnittlich attraktive Mittvierzigerin kam wegen Eifersucht verbunden mit Wutausbrüchen unangemeldet in die Praxis. Nach einem wirklich kurzen Gespräch wendete ich eine Blitzintervention an und bat sie anschließend, sich noch mal in die Situation hineinzufühlen. Sie sprang vom Sessel auf und jubelte: Es ist weg, es ist weg! Seitdem sind ca. drei Monate vergangen und das Problem kam nicht wieder.
Mit welchen Themen und Klienten arbeitest du am liebsten?
Gute Frage … am liebsten arbeite ich mit Frauen. Die Bereitschaft mitzumachen, sich fallen zu lassen scheint wesentlich größer zu sein als bei Männern. Insbesondere ist das Feedback bei den Frauen größer, da kommt schon mal die Bemerkung: Sie haben mein Leben verändert… Thematisch mag ich alles, was mit Ruhe, Entspannung, Schmerzkontrolle usw. zu tun hat.
Du hast die Hypnose ja bei Hypnovita gelernt. Was hat dir an deiner Hypnoseausbildung am meisten gefallen?
Die Ausbildung war hervorragend kurzweilig. Tolle Dozenten, die abwechslungsreiche Themen gebracht haben und sich nicht davor gescheut haben, ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit einfließen zu lassen. Vor allem das gnadenlose und sofortige Üben mit den Kollegen und Kolleginnen war eine tolle Sache.
Was machst du gerne in deiner Freizeit?
Genießen, z.B. toll Essen gehen mit meiner Frau, im Grünen sitzen und träumen, mit meinem Hund unterwegs sein, mit meinem VW Käfer gemeinsam mit meinem Sohn gemütlich durch die Gegend cruisen…
Toll Essen gehen … was magst du denn am liebsten?
Pfeffersteak. Mit Rallo Passito di Pantelleria, einem wirklich traumhaften (und leider nicht ganz so günstigen) Rosé.
Urlaub am liebsten hier:
Strandsegeln auf den dänischen Inseln
Wen ich gerne mal kennenlernen würde:
Den Dalai Lama
Hast du eine Lebensweisheit / ein bestimmtes Motto?
Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens …
Woran glaubst du?
Ich glaube, dass jeder Mensch sein Schicksal selbst bestimmt und selbst darüber entscheidet, ob er glücklich oder missgestimmt durchs Leben geht. Permanent sind wir dabei, das Drehbuch unseres eigenen Lebens zu schreiben. Ich glaube, dass es an uns selbst liegt, ob es ein Horrorfilm wird oder eine Schnulze mit Happy-End.
Berühmte letzte Worte, oder – was ich schon immer mal sagen wollte:
Heute wird morgen schon gestern sein
Vielen Dank für das schöne Interview!
| M | D | M | D | F | S | S |
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